Nazikunde Thomas Weßelbaum

Ende Dezember letzten Jahres hatte Anonymous den „Nationalen Versandhaus“ gehackt und eine Liste mit Namen und Adressen von Kunden des Rechtsradikalen Onlinegeschäft „Odin-Versand“ veröffentlicht. Unter den Kunden des genannten Versandhauses befindet sich der Erkenschwicker Thomas Weßelbaum. Wie man aus der Liste entnehmen kann, hatte diese Person mehrmals bei „Odin-Versand“ bestellt.
Thomas Weßelbaum wohnt in Oer-Erkenschwick im Kiesenfeldweg 87 . Tel.Nr.: 02368/80776 Handy: 0178/9731475 E-Mail: nsinfooe@web.de
Unter den Kunden auf einer anderen Liste befinden sich noch weitere Personen aus Kreis Recklinghausen:
Patrick Gems
Feldstraße 441
45701 Herten

Ronny Schulz
Steinstr. 7
45701 Herten

Christian Schellhase
Augustastrasse 4a
45699 Herten

Thomas Saric
Hermannstrasse 112
45772 Marl

Mike Neumann
Bochumerstraße
45663 Recklinghausen

Pro-Nrw marschierte am Samstag durch Herten


Mit ca. 60 Versammlungsteilnehmer marschierte am Samstag den 17.09.2011 in Herten die ProNrw, um gegen den Bau einer Großmoschee in Herten-Langenbochum zu demonstrieren.
Um 11Uhr hatten sich die Demonstranten an der Ecke Feldstraße / Schlägel und Eisenstraße versammelt, von dort die dann um ca. 11:20Uhr losmarschiert sind.
Das “Bündnis für Demokratie” in Herten rief unter dem Motto “Herten hat keinen Platz für Rassismus” zu zu einer Protestkundgebung auf und hatten sich an der „Kranzplatte“ versammelt das nur wenige Meter von dem Versammlungspunkt von ProNrw entfernt war.
Begleitet wurde die Demo von leider nur sehr wenigen Gegendemonstranten.
Zwei Pro-Nrw-Mitglieder aus Recklinghausen:


mehr Bilder von Samstag

Plakatierung gegen den Antikriegstag

In der Nacht von Montag auf Dienstag haben wohl wie wir es festgestellt hatten, einige Antifaschisten an einigen Stellen in Oer-Erkenschwick Plakate gegen den Naziaufmarsch am 03.September 2011 in Dortmund geklebt. Mehr Infos unter „Termine“.



An der Zeche

Naziaufmarsch in Recklinghausen

Gestern fand in Recklinghausen ein (kleiner) Naziaufmarsch unter dem Motto „Todesstrafe für Kinderschänder“ statt. Nur ca. 40 Nazis gemischt von dem Mitgliedern der NPD, Autonomen Nationalisten und einige Frauen vom RNF (Ring Nationaler Frauen) nahmen an dem Aufmarsch teil.
Gegen 15:30Uhr zogen die Nazis vom Hbf durch die Altstadt wo auch die Abschlusskundgebung gehalten wurde. Nur wegen der massiven überaus großem Polizeiaufgebot konnten die Nazis ihren Marsch durch Recklinghausen durchführen!


Aktivistinnen vom RNF

mehr Bilder

Antifaschistischer Spaziergang durch Oer-Erkenschwick

So wie es aussieht haben einige Antifaschisten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch auch in Oer-Erkenschwick einen Stadtspaziergang durchgeführt, um in unserer Stadt ein Zeichen gegen Rechts zu setzten. Es wurden zahlreiche Plakate im „Kiesenfeldweg“, „Stimbergstraße“ und „Stadtmitte“ mit der Aufschrift: „Nazi verpiss dich, dass ist unser Viertel“ plakatiert. Auch in Oer-Erkenschwick hat der Faschismus keine Chance.

Sarrazin kommt erneut ins nördl. Ruhrgebiet

Am Dienstag, den 03. Mai soll in der Waltroper Stadthalle ab 19:30 Thilo Sarrazin erneut die Gelegenheit bekommen, seine platte rassistische Hetze dem geneigten deutschen Publikum vorzustellen. Obwohl die große Aufregung um seine Schrift „Deutschland schafft sich ab“ mittlerweile verflogen war, bieten auch die neusten Entwicklungen rund um den Salonrassisten genügend Stoff, sich dem Thema erneut zu widmen. Bereits am 04. November vergangenen Jahres demonstrierten Antifaschist_innen in Recklinghausen anlässlich einer Sarrazin-Veranstaltung lautstark ihren Unmut über die kultur- und ökonomierassistischen Provokationen Sarrazins. Zwischenzeitlich erregte seine Frau, Ursula Sarrazin, öffentliche Proteste. Sie arbeitete als Grundschullehrerin und war für ihre autoritären Methoden bei ihren Schüler_innen gefürchtet. Über die Eltern, die sich bei der Schule beschwert hatten, ließ sie dann in der Bildzeitung verbreiten, „zwei bis 3 Eltern türkischer Kinder“ würden „üble Nachrede“ gegen sie üben und verteidigte ihre Methoden. Infolge der weiteren Debatte quittierte sie dann ihren Dienst. Es bleibt zu befürchten, dass auch sie sich in einem Buch an die geneigte Öffentlichkeit wenden wird, um ihre rechten Ansschauungen zu Pädagogik, Autorität und „dumme Schüler“ zu verbreiten. Aktuell wurde nun das SPD-Parteiausschlussverfahren gegen Thilo Sarrazin eingestellt – er habe sich nicht diskriminierend gegen Migrant_innen geäußert.

Trotz dem Gezeter der Deutschen für oder wider Parteiausschluss, um „Diskriminierung“, ihren „Ja, aber“-Rassismus oder den Reaktionen linker Gutmenschen, die der „ökonomischen Überflüssigkeit“ von Migrant_innen ihre ökonomische Nützlichkeit für Deutschland gegenüberstellen: Wir wollen auf eine Perspektive der Befreiung von einer Ordnung, die Menschen in rassistische Kategorien einteilt, ihren gesellschaftlichen Nutzen bemisst und sie auf die vermeintlichen Sachzwängen des Marktes einpasst, pochen.

Deshalb rufen wir dazu auf: Kommt alle zu den Protesten gegen die neuerliche „Buchvorstellung“ von Thilo Sarrazin! Wider den rassistischen Normalzustand! Rassismus hat Struktur und Akteure!

Informiert euch lokal über die Treffpunkte der Anreise.

Quelle:Antifa Recklinghausen

Einmal Nazi – Immer Nazi!

Diese ältere Dame wurde in Stolberg am 8.4 beim Fackelmarsch und am 9.4 bei der Demonstration gesehen. Anscheinend findet der Nationale Widerstand keine Mitglieder mehr in der Jugend und greift deshalb auf die ältere Generation zurück, zieht sie Schwarz an, setzt ihnen die Sonnenbrille auf und „Schwupps“ hat man Leute, die bei ihren lächerlichen Demonstrationen mitlaufen. Vielleicht hört man von der „Nazi-Oma“ in Zukunft noch was, z.B bei Angriffe auf Linke oder Alternative Jugendliche oder ähnliches….

Wir werden sie im Auge behalten!

Weitere Bilder der Oma und noch viele andere gibt es hier: http://lfa.blogsport.de/

20.000 AntifaschistInnen trotzen Nazis und Polizeigewalt – Dresden 2011


Nach dem großartigen Erfolg der antifaschistischen Blockaden gegen Europas größten Naziaufmarsch im vergangenen Jahr, ging es in diesem Jahr darum an den Erfolg anzuknüpfen und den Aufmarsch erneut zu verhindern. Um den antifaschistischen Protest zu Spalten wollten die Neonazis gleich an zwei Wochenenden hinter einander durch Dresden ziehen.

Bereits beim diesjährigen ersten kleineren Versuch der Neonazis durch Dresden zu „marschieren“ stießen diese auf einen breiten Widerstand. Über 3.500 DemonstrantInnen stellten sich dem „Fakelmarsch“ der Neonazis in den Weg und konnten somit den Aufmarschweg der Neonazis um die Hälfte verkürzen. Dies konnte wie vom breiten Bündnis „Dresden-Nazifrei“ propagiert durch friedliche Menschenblockaden von Straßen und Plätzen erreicht werden. Diese Generalprobe machte bereits Mut auf den zweiten Aufmarsch, auf den sich das Hauptaugenmerk der Nazimobilisierung richtete.

Am 19. Februar machten sich schließlich über 20.000 AntifaschistInnen aus der gesammten Republik und den umliegenden europäischen Ländern auf den Weg nach Dresden um auch in diesem Jahr den Großaufmarsch der Neonazis zu verhindern. Die Wochen und Tage vor dem Aufmarsch waren geprägt von einem juristischen Tauziehen um Genehmigung und Verbot sowohl des Naziaufmarsch als auch der zahlreich angemeldeten Gegenkundgebungen. So wurden schlussendlich alle Demonstrationen Südlich der Elbe verboten (Selbst die Kundgebungen des DBG vor seinem eigenen Haus und eine Kundgebung der CDU) und am genau dort drei Naziversammlungen erlaubt.
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Quelle: Rote Antifa

Kleine Spontandemo durch Oer-Erkenschwick


Am Sonntag um 17:30Uhr fand eine kleine Spontandemonstration durch Oer-Erkenschwick mit ca. 15. Teilnehmer/innen statt. Der Anlass dieser Demonstration war, sich solidarisch mit dem linken Hausprojekt Liebig14 in Berlin zu zeigen, das am vergangenen Mittwoch den 02.Februar gewaltsam geräumt wurde. Die von den Anwohner verständigte Polizei kam erst nach ca. 30 Minuten.

Keine Zusammenarbeit mit Tobias Koch und Spvgg. Erkenschwick



Das Vereinsmitglied des Fußballvereins Spvgg. Erkenschwick Tobias Koch hatte vor einiger Zeit mit uns über ICQ Kontakt aufgenommen und auf drängen mehrfach versucht mit uns ein Treffen zu vereinbaren, weil die Spvgg. Erkenschwick ein steigendes Problem mit Rechtsradikalen sog. Fußballfans hat. Er wollte unbedingt an unserem Plenum teilnehmen und somit auch unseren Treffpunkt in Erfahrung zu bringen! Angeblich sucht er Hilfe um dieses Naziproblem von Spvgg. Erkenschwick zu lösen.
Was wir merkwürdig fanden, war sein Anliegen, sämtliche Namen und Adressen von unseren Genossen der Antifa Oer-Erkenschwick zu erfahren.
Leider haben wir erfahren, dass dieses Anliegen ausschl. den Zweck haben sollte, diese Daten offen zu legen.
Selbstverständlich haben wir ihm keine Daten genannt und auch ein Treffen mit ihm hatte niemals stattgefunden!
Aus verlässlichen Quellen ging hervor, dass Tobias Koch stetig versucht, auffällige Hooligans aus der rechten Szene wieder ins Stadion zu holen und die ausgesprochenen Stadionverbote diese Schläger aufzuheben, wie z.B. bei Christian Loncsarszky.
Auf unsere Frage warum er sich für diese Person einsetzt, äußerte er sich wie folgt: dieser Christian Loncsarszky sei kein Neonazi, er habe mit der rechten Szene nichts zu tun.
Dabei ist dieser Christian Loncsarszky aber ein Stadtbekannter Neonazi, jeder der ihn kennt kann dieses auch bestätigen. Es gab zahlreiche Fotos, wo er an Naziaufmärschen teilnahm. Leider können wir derzeit nicht diese Fotos veröffentlichen, weil die bereits veröffentlichen Fotos von dritter Hand gesperrt wurden. Für weitere Informationen wären wir aber sehr dankbar.
Des weiteren haben wir erfahren, dass Tobias Koch auch private Kontakte z.B. auch über Christian Loncsarszky zu einigen Neonazis aufgenommen hat.
Trotz seines gutbürgerlichen und gepflegten Familienhauses, in der Rostocker Str. 18 in Oer-Erkenschwick (siehe Foto), sollte man sich nicht über seine wahre Gesinnung als Sympathisant der rechten Szene hinweg täuschen lassen. Seine Mutter ist bei der Polizei und sein Vater Georg Koch war ein bekannter Bundesliga Torwart (MSV Duisburg, 1.FC Kaiserslautern).

So lange sich Tobias Koch im Umfeld von Spvgg. Erkenschwick befindet, wird es leider keine Zusammenarbeit mit diesem Fußballverein geben.
Dennoch werden wir verstärkt versuchen das Naziproblem von Spvgg. Erkenschwick auf eigene Faust zu lösen.
Wir hoffen auch, dass Verantwortliche und Fans der Spvgg. Erkenschwick uns dabei unterstützen werden.



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